Kein Fake sondern »my way«: Mein neues Buch ist fertig! 

Zugegeben, an sich habe ich schon länger an meinem zweiten Buch gearbeitet. Ursprünglich war der Plan, dass ich mein erstes Buch »STRANDKORB-PRINZIP« ganz einfach überarbeite und ergänze. Das habe ich seit einem Jahr probiert. Immer wieder angefangen und aufgehört, abgebrochen. Stückwerk. Nichts für mich. Es war nicht mehr stimmig, an etwas altem rumzuschrauben. Zumal seit 2010 auch so viel passiert ist. Parallel habe ich mich in dieser Phase immer an anderen orientiert. Am Schreibstil, an der Aussage. So hatte ich jeden Tag eine neue Idee: ich muss doch mehr über Resilienz schreiben, DAS Thema dieser Zeit. Oder doch Achtsamkeit? Zu statisch und dann irgendwo auch nur ein Aspekt.


Irgendwann, Ende März, dann der Entschluss: Ich mach kein Fake, ich möchte kein Thema kopieren und mich auch an keinem Schreibstil orientieren. Alles aus dem Blickfeld, nur minimalste Recherche. Meine Worte finden. Mit dem Vortragstitel zum Pecha-Kucha-Vortrag war dann der Titel gefunden: »Kino. Kiffen. Und die neue Zügellosigkeit.« Der Titel sorgt in jedem Gespräch für Neugierde und Spaß und so sagten meine Zuhörer: Ja, so ein Buch würde ich gerne mal zwischen den ganzen Ratgebern sehen!


Die neue Zügellosigkeit direkt anwenden. Im Kopf habe ich mich frei gemacht: Frei von eigenen Ansprüchen und Perfektionismus. Sondern einfach schreiben, mit Begeisterung und Leichtigkeit, ein kleines Büchlein. Wenn es 60 Seiten werden gut, es müssen nicht mehr sein. Keine Beschränkungen, keine Zahlenziele. Nun sind es mit Begeisterung und Leichtigkeit knappe 180 Seiten geworden. Wichtiger war für mich die innere Einstellung, wie ich mein Ziel erreichen möchte.


Und der rote Faden: Wie wende ich das Kutschenmodell an? Was erscheint mir relevant? Und was sind Impulse? Eine große Stichwortliste entstand. So wurde aus einem großen Projekt, aus einer unglaublich großen Salami, viele kleine Salami-Scheiben, die auch mal zwischendurch zu machen sind. So hatte das Kopfkino »ich brauche jetzt aber mal einen halben Tag Zeit um zu schreiben« keine Chance, selbst 15 Minuten reichten für ein Kapitel oder zumindest erste Stichworte dazu. 15 Minuten können verdammt produktiv sein, wenn Störungen von außen und von innen ausgeschaltet werden. Ebenfalls nutzte ich gerne eine Technik aus meinem Lauftraining am Schreibtisch: Intervalltraining! 30 Minuten schreiben, 10 Minuten Pause und das ein paar mal hintereinander.


Und: große Pausen sind wichtig. Sich nicht verbeißen, sondern dem Prozess der Ruhe und Muße vertrauen, dass sich eine Lösung finden wird. Im Wald beim Laufen, unter der Dusche, im Gespräch, wo auch immer.

Und wenn Sie für sich denken: ja ich möchte auch ein Buch schreiben, aber wer verlegt es denn? Diese Schreibblockade ist leicht gelöst: Machen Sie es im Eigenverlag (zum Beispiel Books on Demand).


In den nächsten Wochen werde ich regelmäßig über das Buch und seine Inhalte berichten und den Appetit anregen. Der rote Faden ist das Kutschenmodell mit seinen sechs Faktoren der Selbstführung: Faktor Selbstreflexion, Faktor Ziele, Faktor Fokus, Faktor Psyche, Faktor Körper und Faktor Haltung. Abgerundet und aufgelockert durch Impulse sowie fast 50 Skizzen.


Der Buchpreis: € 15,00 in gedruckter Form sowie vermutlich € 8,49 für das ebook, ab spätestens Juli 2015. Vorbestellungen gerne unter kontakt@ankevonplaten.de.


Jetzt geht es für vier Exemplare erst einmal auf große Reise zu den fleißigen Korrekturlesern. Also: Fangen auch Sie Ihr Projekt einfach an, stückeln Sie es klein und dann einfach machen!

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