Die Sache mit der Umsetzung – persönliche Impulse zur Selbstführung

2017 ist noch jung, so richtig geht es erst diese Woche los, zumindest bei mir. Die letzte Woche war ich noch „undercover“ unterwegs, habe mich sortiert und eingestimmt auf die nächsten 12 Monate und 52 Wochen. Diese Zeit brauchte ich, um für mich Klarheit zu bekommen, wie ich 2017 gestalten möchte. Dazu gibt es viel Ruhe, weiße Blätter Papier, bunte Bilder für meine Vision- und Moodboards sowie morgens zwei bis drei Tassen Kaffee und nachmittags einen Spaziergang. In dieser Zeit werden Ziele konkretisiert, Vorhaben und Vorsätze deutlicher. Und obwohl die Terminplanung für größere Beratungsprojekte schon vor vielen Monaten begonnen hat, schärfe ich nun meine Ausrichtung - wie will ich die nächsten Monate gestalten, was ist mir wichtig in meinen Projekten, in meiner Weiterentwicklung, in meinen Beziehungen und für mich ganz persönlich?

 

Aus aktuellem Anlass ist meine Hauptpriorität für 2017 einen gesunden und stabilen Rücken zu bekommen und dann gesund und stabil zu bleiben. Und wie geht das jetzt mit der Umsetzung? Wie komme ich an mein Ziel? Ich nutze hierzu die Checkliste, die ich auch meinen Teilnehmern mit an die Hand gebe:

Verschaffe Dir Klarheit – was willst Du genau erreichen?

Einen stabilen, gesunden Rücken.

 

Wie genau kommst Du an Dein Ziel, welche Maßnahmen sind erforderlich?

-       Regelmäßiges Stabilisationstraining für Bauchmuskulatur

-       Mehr Achtsamkeit im Alltag, tägliche Achtsamkeitsübungen, Tempo rausnehmen

-       Bewusste Ruhephasen – sowohl am Tag, in der Woche als auch im Monat

-       Realistische Planung meiner Projekte und Prioritäten

Wen / Was brauchst Du dazu?

-       Disziplin

-       Erinnerungen im Kalender

-       Gute Planung und ein wenig „Nein“-Sagen

Was kann dazwischen kommen?

-       Rückschläge

-       Hamsterrad

-       Faulheit

-       Verlockende Projekte und Umsatz

... und was habe ich davon, wenn ich miene Widerstände überwinde? Wozu möchte ich mein Ziel erreichen, was verspreche ich mir davon?

-       Umfassendes Wohlbefinden

-       Ich kann wieder Sport machen und Laufen!

-       Ich kann unternehmerisch tätig sein und schmerzfrei das machen, was mir am Herzen liegt

Was ist die kleinste Maßnahme, die ich täglich durchführen kann?

-       eine 3 Minuten Achtsamkeitsmeditation

 

... und diese kleinste Maßnahme (Wirklich, nicht überfordern, kleinste Schritte reichen vollkommen!) führen wir dann für 30 Tage jeden Tag durch (Danke an Heide Liebmann für diesen großartigen Impuls!). Dann wird sie eine neue Gewohnheit. Unterbrechen wir die 30 Tage, fangen wir wieder von vorne an. Wir können uns die Anzahl der erreichten Tage im Kalender markieren.

 

Letztlich geht es darum, wirklich ins Tun zu kommen. Ohne Widerstand, einfach machen. Sehen Sie es als kleine Challenge an! Wir sind groß darin geschäftliche Projekte zu strukturieren, zu planen und abzuarbeiten – genauso sollten wir unsere persönlichen Projekte angehen. Also halten wir unser Hamsterrad mit einer Aktion am Tag an. So kommen wir in die Umsetzung, Stück für Stück. Und nach 30 Tagen können wir ein weiteres Puzzleteil, eine neue kleinste Maßnahme hinzufügen. Viel Freude beim Ausprobieren!

 

Foto: fotolia

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