Positives Ressourcenmanagement mit einer Frage: Tiger oder Scheintiger?

Was hat der Osterhase im Tigerkostüm mit Selbstführung zu tun? Wie können wir konstruktiv mit Störfaktoren im Alltag umgehen? Wie kann ich in Stress-Situationen einen ruhigen Kopf behalten? Dabei hilft uns der Tiger-Hase.  

 

Im Alltag erleben wir Störungen, Aufregungen, wir machen uns einen „Kopf“ vor einem Termin, weil wir Angst vor dem Versagen haben. Wir fahren innerlich auf Hochtouren, weil wir das Gefühl haben, dass wir die Anforderungen aus unserem Umfeld oder unsere inneren Ansprüche nicht gerecht werden können. Das kostet Nerven und Unmengen an Energie. 

 

Wir alle haben immer noch das Stress-System eines Urmenschen in uns. Dieser Ur-Mensch musste um sein Überleben kämpfen. Hat es im Gebüsch geknackt, musste er innerhalb einer Sekunde entscheiden: Knackt es, weil ein Tiger mich essen will? Oder ist es ein Hase, den ich essen kann? Durch das Stresssystem hatte er die Energie und konnte losrennen und den Hasen fangen und abends essen. 

 

Heute gibt es keine tatsächlichen Tiger mehr. Kein Mensch will uns fressen, den Kopf abreißen. Das, was bei uns im Alltag „knackt“ und uns stresst, sind getigerte Hasen! Wir meinen, es ist lebensbedrohlich. Doch tatsächlich sind die Herausforderungen und Störungen Hasen: Wir schaffen die Aufgaben und können eine Menge lernen. Sie tarnen sich nur als gefährlich! Wir können uns mit den folgenden Fragetechniken beruhigen und unsere Ressourcen der Aufmerksamkeit, Konzentration und Energie besser steuern:

 

Das, was mich gerade aufregt, stört, nervt:

  • Ist es lebensbedrohlich oder einfach nur unangenehm?
  • Ist es ein Tiger oder ein Scheintiger, etwas, was sich nur tarnt und woran ich mich weiterentwickeln kann?

 

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