Im Flow - Teil I

Zur Zeit bin ich in der "flow". Ich wurde interviewt zum Thema "achtsamer Umgang mit der Zeit". Ein wirklich relevantes Thema für uns alle. Ich habe mich selbst vor drei Wochen beim Einkaufen erschrocken als ich die ersten Spekulatius gesehen habe... Umso mehr nehme ich mir jetzt schon die Zeit, immer einmal wieder inne zu halten. 

Achtsamkeit ist wirklich ein super Konzept, um in der heutigen Zeit konzentriert und kraftvoll zu bleiben. Für mich ist es ein Konzept "to go". Ich kann es überall anwenden - egal wo ich gerade bin. Ganz unaufgeregt meint Achtsamkeit voll und ganz im Moment präsent zu sein. Wirklich da zu sein, wo wir gerade sind - mit all unseren Gedanken und Gefühlen. Also frag Dich genau jetzt: Wo bist Du jetzt? Wie geht es Dir jetzt? 

0 Kommentare

Positives Ressourcenmanagement mit einer Frage: Tiger oder Scheintiger?

Was hat der Osterhase im Tigerkostüm mit Selbstführung zu tun? Wie können wir konstruktiv mit Störfaktoren im Alltag umgehen? Wie kann ich in Stress-Situationen einen ruhigen Kopf behalten? Dabei hilft uns der Tiger-Hase.  

 

Im Alltag erleben wir Störungen, Aufregungen, wir machen uns einen „Kopf“ vor einem Termin, weil wir Angst vor dem Versagen haben. Wir fahren innerlich auf Hochtouren, weil wir das Gefühl haben, dass wir die Anforderungen aus unserem Umfeld oder unsere inneren Ansprüche nicht gerecht werden können. Das kostet Nerven und Unmengen an Energie. 

 

Wir alle haben immer noch das Stress-System eines Urmenschen in uns. Dieser Ur-Mensch musste um sein Überleben kämpfen. Hat es im Gebüsch geknackt, musste er innerhalb einer Sekunde entscheiden: Knackt es, weil ein Tiger mich essen will? Oder ist es ein Hase, den ich essen kann? Durch das Stresssystem hatte er die Energie und konnte losrennen und den Hasen fangen und abends essen. 

 

Heute gibt es keine tatsächlichen Tiger mehr. Kein Mensch will uns fressen, den Kopf abreißen. Das, was bei uns im Alltag „knackt“ und uns stresst, sind getigerte Hasen! Wir meinen, es ist lebensbedrohlich. Doch tatsächlich sind die Herausforderungen und Störungen Hasen: Wir schaffen die Aufgaben und können eine Menge lernen. Sie tarnen sich nur als gefährlich! Wir können uns mit den folgenden Fragetechniken beruhigen und unsere Ressourcen der Aufmerksamkeit, Konzentration und Energie besser steuern:

 

Das, was mich gerade aufregt, stört, nervt:

  • Ist es lebensbedrohlich oder einfach nur unangenehm?
  • Ist es ein Tiger oder ein Scheintiger, etwas, was sich nur tarnt und woran ich mich weiterentwickeln kann?

 

Eine gute Osterzeit! Sie finden den Artikel hilfreich? Dann unterstützen Sie mich und teilen den Beitrag in Ihren Netzwerken - danke! 

 

mehr lesen 0 Kommentare

3 x 3 = die Formel für persönliche Veränderung und nachhaltige Umsetzung

mehr lesen 0 Kommentare

Wir haben immer die Wahl! Von S-Bahn-Fahrten und Trommlern auf Galeren

„Ich fühle mich so fremdbestimmt“, „ich habe so viele Termine“, „Da gibt es einfach Dinge, die ich nicht ändern kann“ – „da kann ich doch nicht selbstbestimmt leben!“

Doch! Wir haben immer die Wahl – immer! Selbst wenn wir Dinge machen müssen, die uns keinen Spaß machen oder wenn gerade einmal etwas nicht so läuft, wie wir es ursprünglich geplant hatten:

 

Wir können immer entscheiden, wie wir auf ein Ereignis mit unseren Gedanken, Emotionen und unserem Verhalten reagieren (zum Beispiel einen spontanen Termin):

 

 

  • Wir können genervt reagieren (och nö, das jetzt auch noch),
  • kritisch (das hätte der Kollege aber auch anders organisieren können)
  • rebellisch (nee, jetzt mache ich es erst recht nicht)

 

mehr lesen 0 Kommentare

Gesunde Selbstführung für Führungskräfte – wieso weshalb warum? Eine Antwort aus der Wissenschaft

mehr lesen 0 Kommentare

Und was machst Du dagegen? Strandkorb-Prinzip im Selbsttest

mehr lesen 2 Kommentare

Das Gefühl für's Leben.

mehr lesen 0 Kommentare

Selbstwahrnehmung ist der Schlüssel

mehr lesen 0 Kommentare

Was ist Selbstführung?

mehr lesen 0 Kommentare

Was ist Jetzt? 

mehr lesen 0 Kommentare

Warum ein Hamster klüger ist als wir und wie wir unser Kopfkino nutzen können    

mehr lesen 0 Kommentare

Das war der Strandkorb auf der didacta 

mehr lesen 0 Kommentare

Der Wert »Gesundheit«

Gesundheit und Erfolg neu denken bedeutet auch, sich seiner eigenen Werte und Einstellungen bewusst zu werden. 

Was steuert uns in unserem Leben, in unserem Alltag? Wonach entscheiden wir und warum motivieren uns manche Aufgaben und andere wiederum nicht? Warum werden wir bei einigen Themen emotional und gestresst? 

All dies hat mit unseren inneren Werten zu tun. Diese zu kennen, lohnt sich. Denn dadurch lernen wir uns selbst wieder ein Stück besser kennen und können uns ein wenig besser führen. 

mehr lesen 0 Kommentare

Achtsamkeit statt Hamsterrad

mehr lesen 0 Kommentare

Achtsamkeit, Flow und Erfolg - neu gedacht!

Wenn wir über die Vereinbarkeit und Verbindung von Erfolg und Gesundheit nachdenken, kommen wir am Thema Achtsamkeit nicht vorbei. Und wir kommen nicht am Konzept der »Theory of Awesomeness« von Vishen Lakhiani von mindvalley vorbei. In diesem Konzept beschreibt er wunderbar, wie wir durch eine Balance von »Happy in the Now« und einer »Vision« unserer Zukunft ständig in einem Flow-Zustand sein können - bzw. zeigt er aus seiner Sicht die Stellschrauben auf, an denen wir drehen können. Sein Impuls: »create a life, not a career«. Obwohl ich persönlich mit dem Begriff der Balance nicht einverstanden bin (bei »Balance« impliziert zumindest in meinem Kopf die Schublade ausgeglichen, 50/50 und somit unrealistisch), finde ich dennoch die Mischung und Integration der beiden Denkausrichtungen (Zukunft und Jetzt) absolut richtig und notwendig, die Grafik und das Video jedes Mal wieder eine tolle Inspiration. Viel zu oft rennen bzw. hetzen wir doch Zielen hinterher, und genießen gar nicht den Weg sowie die einzelnen Schritte dorthin oder nehmen sie nicht wirklich wahr. Mehr dazu: das Video zum Konzept: https://www.youtube.com/watch?v=XeegyZfnaaQ

mehr lesen 0 Kommentare

'Tschuldigung! Mein Hund ist noch sehr jung und verspielt!"

»... ja dann nehmen Sie ihn doch an die Leine!« war meine erste Reaktion, nachdem mich beim Joggen im Wald ein junger Hund freudig ansprang nachdem er blitzschnell auf mich zukam...


Und sofort dachte ich an den Vergleich mit unseren Gedanken. Unsere Gedanken sind manchmal auch wie ein verspielter Hund: Sie springen sofort auf etwas auf und jeden an, wenn wir sie nicht an die Leine nehmen. Unser Geist ist sehr verspielt, die Gedanken flitzen von einem Objekt zum nächsten. Wir denken an gestern, die Situation soeben im Meeting und gleich darauf springen wir auf einen Gedanken in die Zukunft auf. Das hin-und-her wäre nur halb so schlimm, wenn wir nicht dazu tendieren würden mit unseren Gedanken ein irre Kopf-Kino zu starten: »Der war aber eben komisch am Telefon, hab ich ihm was getan?« oder »ach du liebe Güte, schon wieder eine E-Mail von ... na toll, das ahnt nichts gutes ... «. 

Geben wir unseren Gedanken eine Leine, so haben wir sie im Griff und nicht sie uns. Wie geht das? Zunächst, indem wir uns unserer Gedanken einfach bewusst werden: »Was denke ich jetzt gerade?« und dann, wenn wir merken dass unser Kopfkino in Richtung Katastrophenfilm geht »Ist es wirklich soo schlimm, ist es lebensbedrohlich? Oder gerade einfach nur unangenehm?« Und was könnten Sie ganz objektiv denken »Es ist nur eine E-Mail, ein elektronisches Dokument. Punkt.« 

Ausprobieren. Jetzt: Was sind jetzt gerade für Gedanken da? 

mehr lesen 0 Kommentare