Zuhören: Buch-Review „Immer auf Sendung – nie auf Empfang“

Erst einmal: Wozu habe ich das Buch gelesen? Ich wollte einen Überblick über mein Thema 2022 gewinnen, Hinweise zu Forschungen und anderen Blickrichtungen bekommen – ✅ das gelingt dem Buch sehr gut. 

Vieles hat mich bestärkt zu meiner Sichtweise und Erfahrung zum Thema Zuhören, vor allen Dingen: ❤️ Zuhören ist mehr eine Geisteshaltung und weniger eine Technik.

Dies ist für mich der rote Faden im Buch. 

Ich habe mich vor allem ertappt und inspiriert gefühlt, dass wir mit dem wirklich offenem Zuhören die Kontrolle abgeben. Dadurch werden Gespräche und die Verläufe unsicherer. Jup. und die Autorin empfiehlt, folgende Impulse zu unterdrücken: 

  • So zu tun, als wisse man, wie der andere sich fühlt.
  • Die Ursache eines geschilderten Problems zu kennen/wissen.
  • Bedenken minimieren.
  • Stärken bewundern.
  • Positivität erzwingen wollen.

Ich verstehe immer mehr, dass es beim Zuhören weniger um Lösungen finden und unterstützen wollen geht (und so wieder sich selbst in den Fokus rückt) als vielmehr um ein aufrichtiges Interesse, den anderen zu verstehen. Hört sich leicht an, oder? 

Und ein Satz ist mir beim Durchblättern besonders ins Auge gefallen: 

„Die schlimmsten Fragen sind die, die nicht gestellt werden.“

… weil wir uns nicht trauen … 

Ich wünsche dir und mir den Mut, öfter einmal nachzufragen, wenn du etwas nicht verstehst oder wenn dich eine Frage beschäftigt. 

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