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Jobzufriedenheit in der neuen Arbeitswelt: Du hast es in der Hand!

In der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins „managerSeminare“ zum Thema „Entscheiden in der VUKA-Welt“ ist ein umfangreicher Artikel erschienen – ich freue mich wirklich sehr!

Im Artikel stelle ich ein 5-Schritte-Programm zu mehr Jobzufriedenheit dar. Das Besondere: Veränderungen der Arbeitswelt beziehe ich in meine Überlegungen mit ein. 

Hier gelangen Sie direkt zum Download des Artikels bzw. zum Podcast - den Artikel können Sie sich also ganz bequem anhören: 

 

https://www.managerseminare.de/ms_Artikel/Jobzufriedenheit-in-der-neuen-Arbeitswelt-Du-hast-es-in-der-Hand,257642    

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Meine 5 Prinzipien für erfolgreiche Veränderung – Prinzip 2: Ziele

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Meine 5 Prinzipien für erfolgreiche Veränderung – Prinzip 3: konstruktiver Umgang mit Hindernissen – eine Bedienungsanleitung

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Meine 5 Prinzipien für erfolgreiche Veränderung – Prinzip 1: Energie + 6 Tipps wie Sie Ihre Energie im Alltag steigern können

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Meine 5 Prinzipien für erfolgreiche Veränderung – persönlich und im Unternehmen – im Überblick

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Zufriedenheit: Eine Begriffsbestimmung

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Die Matrix und die Killerfrage für den persönlichen und organisationalen Change

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Führen mit L

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Positives Ressourcenmanagement mit einer Frage: Tiger oder Scheintiger?

Was hat der Osterhase im Tigerkostüm mit Selbstführung zu tun? Wie können wir konstruktiv mit Störfaktoren im Alltag umgehen? Wie kann ich in Stress-Situationen einen ruhigen Kopf behalten? Dabei hilft uns der Tiger-Hase.  

 

Im Alltag erleben wir Störungen, Aufregungen, wir machen uns einen „Kopf“ vor einem Termin, weil wir Angst vor dem Versagen haben. Wir fahren innerlich auf Hochtouren, weil wir das Gefühl haben, dass wir die Anforderungen aus unserem Umfeld oder unsere inneren Ansprüche nicht gerecht werden können. Das kostet Nerven und Unmengen an Energie. 

 

Wir alle haben immer noch das Stress-System eines Urmenschen in uns. Dieser Ur-Mensch musste um sein Überleben kämpfen. Hat es im Gebüsch geknackt, musste er innerhalb einer Sekunde entscheiden: Knackt es, weil ein Tiger mich essen will? Oder ist es ein Hase, den ich essen kann? Durch das Stresssystem hatte er die Energie und konnte losrennen und den Hasen fangen und abends essen. 

 

Heute gibt es keine tatsächlichen Tiger mehr. Kein Mensch will uns fressen, den Kopf abreißen. Das, was bei uns im Alltag „knackt“ und uns stresst, sind getigerte Hasen! Wir meinen, es ist lebensbedrohlich. Doch tatsächlich sind die Herausforderungen und Störungen Hasen: Wir schaffen die Aufgaben und können eine Menge lernen. Sie tarnen sich nur als gefährlich! Wir können uns mit den folgenden Fragetechniken beruhigen und unsere Ressourcen der Aufmerksamkeit, Konzentration und Energie besser steuern:

 

Das, was mich gerade aufregt, stört, nervt:

  • Ist es lebensbedrohlich oder einfach nur unangenehm?
  • Ist es ein Tiger oder ein Scheintiger, etwas, was sich nur tarnt und woran ich mich weiterentwickeln kann?

 

Eine gute Osterzeit! Sie finden den Artikel hilfreich? Dann unterstützen Sie mich und teilen den Beitrag in Ihren Netzwerken - danke! 

 

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3 x 3 = die Formel für persönliche Veränderung und nachhaltige Umsetzung

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Wir haben immer die Wahl! Von S-Bahn-Fahrten und Trommlern auf Galeren

„Ich fühle mich so fremdbestimmt“, „ich habe so viele Termine“, „Da gibt es einfach Dinge, die ich nicht ändern kann“ – „da kann ich doch nicht selbstbestimmt leben!“

Doch! Wir haben immer die Wahl – immer! Selbst wenn wir Dinge machen müssen, die uns keinen Spaß machen oder wenn gerade einmal etwas nicht so läuft, wie wir es ursprünglich geplant hatten:

 

Wir können immer entscheiden, wie wir auf ein Ereignis mit unseren Gedanken, Emotionen und unserem Verhalten reagieren (zum Beispiel einen spontanen Termin):

 

 

  • Wir können genervt reagieren (och nö, das jetzt auch noch),
  • kritisch (das hätte der Kollege aber auch anders organisieren können)
  • rebellisch (nee, jetzt mache ich es erst recht nicht)

 

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Digitalisierung und Wasserleichen: Wie segeln Sie durch Ihren Führungsalltag?

Wenn ich an meine persönliche Segelerfahrung vor vielen Jahren zwischen Sardinien und Korsika denke, war es ein Zick-Zack-Kurs. Gefolgt von unglaublichen Abenteuern vor Korfu zwei Jahre später: Unwetter, im Kopfkino eine Wasserleiche und viele weitere wirklich schöne Anekdoten. Doch was hat Führung mit Segeln zu tun und was macht Digitalisierung mit Führung? Und warum gibt es keinen Generationenkonflikt, Geschweige denn den Mythos „Generation Y“? „Zukunft der Führung - Führung in die Zukunft“ war eine fundierte Veranstaltung, die mich nachhaltig beschäftigt.

 

Für mich haben ergeben sich aus den Vorträgen von Frank Schomburg von nextpraxtice  und Sven Franke von augenhöhe folgende Herausforderungen für die Führung der Zukunft:

 

  1.  Die Zukunft ist weniger vorhersehbar, nicht mehr linear und nicht mehr berechenbar. Strukturen, Rituale als Haltgeber fallen immer mehr weg. Prognosen sind durch die zunehmende Komplexität nicht mehr bzw. immer weniger möglich. Verglichen mit der Metapher des Segelns haben wir keine klare Landkarte oder Küsten mehr, sondern segeln auf Sicht. Wir sehen wenig Bekanntes und viel Unbekanntes, zum Teil im Nebel und mit einigen Mythen im Kopfkino.
  2. Segeln auf Sicht verlangt von Führungskräften Wetterfestigkeit, eine Kenntnis der groben Richtung und eine gute Orientierungsfähigkeit auf dem Wasser. Es hilft, wenn Sie als Führungskraft innerlich stabil sind, um mit den unterschiedlichen Gewässern und Unwettern umgehen zu können. Wenn Sie Ihre eigenen Werte als Leitsterne kennen, können Sie besser navigieren und segeln, besser mit Widersprüchen umgehen.
  3. Früher bedeutete Führung im Schwerpunkt, die Mitarbeiter erfolgreich bei der Umsetzung von Prozessen zu unterstützen (wie wird gut gesegelt). Es findet nun eine Verlagerung von diesem „Verfügungswissen“ hin zu „Orientierungswissen“ statt und damit einhergehend ein Schaffen von guten Rahmen- bzw. Segelbedingungen.
  4.  Mehr als 1/3 der Führungskräfte beurteilen die aktuelle Situation als negativ und schauen pessimistisch in die Zukunft. Sie sitzen auf dem Boot, finden es heute blöd zu segeln und möchten auch nicht weiter segeln, denn im neuen Gebiet wird es auch nicht besser. Gut, dass mehr als die Hälfte der Führungskräfte positiv gestimmt sind, neue Gewässer kennen lernen möchten und neugierig sind, wie das Segeln der Zukunft aussieht. Die Stimmung ist ebenfalls geteilt in der Belegschaft – über die Generationen hinweg: es gibt die Optimistischen und die Resignierten. Wen haben Sie an Bord?

Was also tun? Sven Franke und sein augenhöhe-Team finden Organisationen, die neue Wege gehen. In seinem Beitrag gibt es Inspirationen und Ansätze, um gute Segler zu werden und die Mannschaft für sich und den Kurs zu gewinnen:

 

  1. Die Mitarbeiter auf Augenhöhe mitnehmen, in Entscheidungen miteinbeziehen oder selbst entscheiden lassen und bei Unstimmigkeiten die Unzufriedenheiten ernst nehmen und Verbesserungen wirklich angehen.
  2. Ein prägnanter Satz in einer Organisation, den ich zu 100% unterstreichen kann „Wir hatten bisher nur über Zahlen gesprochen – nie über Menschen. ... es geht nicht nur um die Arbeit (Aufgaben) sondern auch darum, wie wir uns fühlen.“ 

Das Thema Wohlbefinden im Job wird mehr auf die Agenda kommen, davon bin ich fest überzeugt. Und mit Wohlbefinden meine ich vor allen Dingen das psychische Wohlbefinden. Psychisches Wohlbefinden entsteht, wenn unsere psychischen Bedürfnisse nach Klarheit, Kontrolle und Anerkennung erfüllt sind. Damit wir auf Sicht Segeln können, benötigen wir einen Kompass der Klarheit – sowohl jeder für sich selbst als auch als Team: Wo ist für uns Norden? Wo geht es langfristig hin? An welchen Leuchttürmen (Werten, Visionen) orientieren wir uns? Was sind die konkreten nächsten Etappen und wie kommen wir da hin? Und wozu wollen wir lossegeln, was sind die Gründe? Einer ist zumindest, dass ein Schiff nicht dafür gebaut ist, im Hafen zu liegen. Es sei denn, der Wind ist zu stark. Dann ist Zeit sich zu sortieren, aufzuräumen und neue Pläne zu schmieden.

 

Ich persönlich habe mich vom tatsächlichen Segeln verabschiedet. Im Trockenen fühle ich mich besser und steuere sehr gerne durch bereits bekannte und noch unbekannte Gewässer. Mein Leuchtturm und meine Fixsterne sind klar, das Tempo angemessen so dass ich nicht seekrank werde. Zick-Zack-Kurse sind immer noch dabei. Und ich glaube auch nicht an die Digitalisierungs-Unwetter-Warnung und Panik-Mache. Das ist ähnlich wie mit der Wasserleiche: Viel May-Day und Aufregung, die vom eigentlichen Segeln abhält.

 

 

 

 

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Anke "goes international" - Kongressbeitrag TAWC in Berlin!

Dieses Cover begegnet mir zur Zeit auf meinen Zugfahrten. Als ich es das erste Mal gesehen habe, dachte ich "hey, das passt gerade!"

 

„Mal auf einem internationalen Kongress reden, in Englisch, das wär’s!“ So war ein Gedanke und Ziel im Rahmen meiner 5-Jahresplanung im letzten Quartal 2016. Und schon 2017 werde ich dieses Ziel auf dem Internationalen Kongress für Transaktionsanalyse vom 27.-29. Juli in Berlin erreichen, sicherlich die Berlinale unter den Transaktionsanalytikern  – ich freue mich wirklich sehr neben den gestandenen Experten, ja Koryphäen wie Dr. Bernd Schmid, Ulrich Dehner, Ute und Heinrich Hagehülsmann mit dabei zu sein! Und bin schon jetzt mächtig und positiv aufgeregt! 

 

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„Hausaufgaben machen“ oder „Digitalisierung. Macht. Sinn.“ Buchrezension „Die granulare Gesellschaft – Wie das Digitale die Wirklichkeit auflöst.“

Ein paar Monate habe ich das Buch vor mir hergeschoben, weil ich nicht wusste, was mich so recht erwartet. Ich nehme bei mir selbst eine Ambivalenz gegenüber dem Schlagwort „Digital“ wahr: Einerseits bin ich schon jetzt (bevor die Digitalisierung erst so richtig in Schwung kommt) ziemlich genervt von dem Hype. Andererseits bin ich neugierig und offen für gute Übersichtsartikel – vor allen Dingen abseits des Technologischen. Und letzteres ist dieses Buch: Ein aus meiner Sicht umfassender Blick auf das Thema – für mich ohne künstliche Hysterie.

 

Christian Kucklick, Chefredakteur von GEO, betrachtet die Digitalisierung und die Auswirkungen kurzweilig und dennoch sehr fundiert auf unterschiedliche Einflussebenen: globale, gesellschaftliche, institutionelle, zwischenmenschliche und letztlich die individuelle Ebene. Mir kam beim Lesen sofort das anschauliche Zwiebelmodell in den Sinn (siehe Foto). 

 

Was mir besonders gut gefallen hat: Die Entwicklungen werden dargestellt und Vergleiche zu anderen Entwicklungssprüngen werden gezogen. Der Rote Faden im Tenor: es geht um ein gutes Miteinander von Mensch und Maschine. Und ja: Durch die Digitalisierung werden Macht-Verhältnisse verändert: Macht zwischen Mensch und Maschine, Macht in Beziehungen zum Beispiel Arzt - Patient oder Mitarbeiter - Führungskraft und Macht der Institutionen. Ressourcenorientiert und mit Wortspielen stellt Kucklick dar, was die Herausforderungen sein werden, wie zum Beispiel „Überall Auflösung aber keine Lösung.“ (S. 175) Was nützen all die Daten, wenn wir gar nicht wissen, wozu wir sie sammeln und was wir mit ihnen machen wollen. So erscheint es nur logisch, Daten als eine weitere Ressource zu betrachten, die es clever zu managen gilt. Die Extreme vermeiden, neue Balancen ausprobieren und die Chancen der Digitalisierung nutzen: sowohl für uns selbst ganz persönlich (zum Beispiel im Erkennen von eigenen Rhythmen und Krankheitsbildern) als auch in Beziehung zu unseren Mitmenschen. Digitalisierung als Chance uns selbst besser zu verstehen, indem wir uns durch soziale Medien mit anderen verbinden (oder verbunden fühlen). Letztlich bringt uns die Digitalisierung an die alles entscheidende Frage nach dem Sinn: Was macht uns Menschen aus? Wozu sind wir gut? Wozu wollen wir noch gelobt werden, wenn uns Maschinen in Zukunft immer mehr abnehmen?

 

Für Menschen, die Checklisten und genaue Antworten suchen, ist dieses Buch nichts. Wenn Sie jedoch die digitale Entwicklung verstehen und einordnen möchten, dann werden Sie es genießen. Mein ganz persönliches Fazit nach der Lektüre und nach weiteren Denkschleifen auf diesem Thema: Digitalisierung ist ein Hype, weil sie schwer durchschaubau und verstehbar ist. Das ginge noch, doch die Beschleunigungsmöglichkeiten durch die Digitalisierung verschärfen die Unsicherheit. Letztlich haben wir immer Markt-, Produkt- und Kommunikationsentwicklungen gehabt – doch die Entwicklungszyklen waren länger.

 

Meines Erachtens zwingt uns die Digitalisierung mehr denn je, unsere Hausaufgaben zu machen - sowohl im Unternehmen als auch jeder für sich persönlich: Das Umfeld beobachten, eigene Stärken und Schwächen analysieren, Chancen und Risiken abgleichen, Schritte zur Weiterentwicklung definieren und umsetzen, die Mitmenschen mitnehmen, Beziehungen pflegen und vor allen Dingen sich Ziele setzen und klar haben, wozu ich da bin. Sinn als Kern der Ausrichtung und Entscheidungskriterium im Umgang mit Ressourcen und mit Daten. Dann macht Digitalisierung keine Angst, sondern Sinn. 

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Digitalisierungs-Hype und Selbstführung ganz analog mit Flummis und Schokolade

„Ich habe von der ganze Digitalisierung die Nase voll, das ist doch alles nur ein Hype, die Herausforderungen gab es doch schon immer! Nur jetzt werden sie noch deutlicher!“ Mein Kollege Franz und ich waren uns sofort einig und hatten für die Pausen beim Netzwerktreffen unglaublich viel Gesprächsstoff zum Thema Digitalisierung. „Und Anke, Dein Thema ist genau das, was wir alle brauchen: wir brauchen Selbstregulation, um mit ganzen Wahnsinn umzugehen!“ Und was hat das nun mit Süßigkeiten und Flummis zu tun?

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Generation Y und ein weißes Blatt Papier

Schon wieder ein Schlagwort: Generation Y... oder auch schon Z... Fast scheint es so, als ob die Schlagwörter unserer Zeit (Digitalisierung, Beschleunigung, New Work) per se zu Nervosität und Unruhe führen. Nicht mit mir! Umso mehr freut es mich, dass ich mich mit Berufseinsteigern wie zum Beispiel Azubis und Young Professionals auch im beruflichen Kontext auseinandersetzen kann. Was ist zu beachten, was ist mein aktuelles Fazit?

 

Als ich mein Buch 2015 „Kino. Kiffen. Und die neue Zügellosigkeit.“ meiner „Bonustochter“ (das ist ein schönerer und treffender Begriff als Stieftochter) zum Korrektur-Lesen gab, machte es in kurzer Zeit in ihrem Freundeskreis die Runde. Und ich wurde neugierig: Welchen Bedarf haben junge Menschen zum Thema Selbstführung und was sind ihre Gedanken und „Kopfkinos“ zum Arbeiten? Wie tickt die Generation Y und tickt sie wirklich anders als wir? Ich las Studien, sprach mit der Zielgruppe und hörte mir Vorträge an. Wirklich schlauer bin ich nicht.

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Gesunde Selbstführung für Führungskräfte – wieso weshalb warum? Eine Antwort aus der Wissenschaft

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Die Sache mit der Umsetzung – persönliche Impulse zur Selbstführung

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Anerkennung – warum sie so wichtig ist und wie es geht

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Und was machst Du dagegen? Strandkorb-Prinzip im Selbsttest

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Das Gefühl für's Leben.

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Gibt es Veränderungen zum Schnäppchenpreis?

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23.11.2016 Afterwork-Workshop in Hannover. Selbstführung für Führungskräfte

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Gib den Pferden Futter! Unser psychischen Bedürfnisse und wie Sie diese im Führungsalltag nutzen

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Ent-täuscht: »Rasender Stillstand« - Buchtipp

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9 Argumente für Selbstführung als Führungsaufgabe

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Burnout ist kein Beinbruch – doch was ist es dann?

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Leadership einmal anders erleben

Sie möchten Ihre Führungskompetenz praxisnah erweitern? Sie haben schon immer davon geträumt, einmal ein Orchester zu dirigieren? Dann ist das einzigartige "Leadership Orchestra" am 23. September 2016 (13:00 - 17:00 Uhr) in Hannover etwas für Sie. 

Es handelt sich um eine exklusive und kostenlose Veranstaltung meiner Kooperationspartnerin Marion Kramer von strategos Organisationsberatung in einer DER Locations Hannover - im Transformationswerk. Sie müssen sich nur anmelden. Weitere Informationen finden Sie im PDF anbei. 

 

 

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Selbstwahrnehmung ist der Schlüssel

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Was ist Selbstführung?

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Digitale Kompetenz?! Eine Annäherung aus Sicht der Selbstführung.

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Macht im Selbst-Management – Wir brauchen einen Strandkorb ohne WLAN

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Die Macht der Vorstellung – oder eine Geschichte vom Elefanten

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Resilienz ist auch keine Lösung

Resilienz ist seit einiger Zeit ein neues Buzz-Wort, Resilienz-Trainings werden immer mehr angefragt. Und trotzdem mache ich nur ungern Resilienz-Trainings. Warum? Ich finde Resilienz zu einseitig gedacht. Und: Resilienz ist meines Erachtens keine Lösung für die heute Zeit.

Resilienz meint „psychische Widerstandskraft“ – resiliente Menschen können mit schwierigen Umständen, Rückschlägen und Belastungen gut umgehen. Sie haben Eigenschaften eines Steh-Auf-Männchens. An sich ist das doch gut, oder? Ja. Doch im Berufsalltag ist es nur die eine Seite der Medaille bzw. der Beziehung zwischen der Organisation und dem Mitarbeiter. Wie Thomas Gebauer in seinem Artikel „Das Paradox der Resilienz“ (in der Zeitschrift für Transaktionsanalyse 1/2016, S. 21 ff.) schreibt:

 

„Selbstverständlich spricht nichts dagegen, die Widerstandskraft von Menschen zu stärken. Und natürlich ist es notwendig, Menschen in ihrem Bemühen zur Seite zu stehen, sich vor Katastrophen zu schützen. Absurd wird es, wenn das Bemühen um Resilienz zur Rechtfertigung dafür herhalten muss, nichts mehr gegen die Ursachen von Krisen tun zu müssen. ... und eben darin steckt das Paradox heutiger Resilienz-Konzepte: Sie stabilisieren genau jene Verhältnisse, an deren prekären Zustand sich das Bedürfnis nach Widerstand entzündet.“

 

Resilienz lässt die Verantwortung komplett beim Einzelnen, anstatt das Zusammenspiel zwischen dem Einzelnen und seiner Umgebung, zum Beispiel den Arbeitsbedingungen, zu betrachten. Wenn wir im Berufsalltag immer resilient sind, tolerieren wir dauerhaft schlechte, ungesunde Arbeitsbedingungen oder versuchen sie durch die individuelle Resilienz auszugleichen. Oder, um es mit dem Kutschensystem auszudrücken: Wir rüsten unsere Kutsche auf, stärken unsere Psyche bis zum Anschlag, so dass wir selbst die widrigsten Wege, seien sie noch so steinig oder steil, bewältigen können. Macht das Sinn? Nein. Denn wir können so resilient gar nicht werden, als das wir alles aushalten.

Resilienz ist zu einseitig gedacht und bleibt bei der Verantwortung des Einzelnen und erinnert an Fishermans Friend: „Sind sie zu stark, bist Du zu schwach.“

 

Anstatt dem Resilienz-Konzept biete ich das Salutogenese-Konzept an. Dies beschreibt Grundpfeiler der Entstehung von Gesundheit (Saluto = Gesundheit, Genese = Entstehung von). Gesundheit wird in diesem Konzept begriffen als Stimmigkeitsgefühl „es passt für mich“. Und dieses Gefühl von Stimmigkeit und Vertrauen in den Fluss des Lebens entsteht sowohl durch den Aufbau eigener Ressourcen als auch die Umgebungsbedingungen. Und wie die Umgebungsbedingungen / Arbeitsbedingungen Einfluss auf mich nehmen, hat einen Einfluss auf mich. Natürlich kann jeder auch selbst Einfluss auf sein Umfeld nehmen – es ist eine Beziehung, und keine Einbahnstraße. Das Zusammenspiel zwischen Umfeld und mir selbst erzeugt dann wiederum Gefühle.

 

Drei Grundgefühle bestimmen dann mein Stimmigkeits, mein Gesundheitsgefühl:

  • Gefühl von Klarheit – Verstehe ich, was passiert?
  • Gefühl von Kontrolle und Einflussmöglichkeit – Habe ich das Gefühl, dass ich meine Aufgaben bewältigen kann?
  • Gefühl von Bedeutsamkeit – Habe ich das Gefühl, dass sich mein Einsatz lohnt?

 

 

Diese drei Fragen und die individuellen Antworten lassen mich gesund und zufrieden fühlen – oder auch nicht. Und wir können durch unser eigenes Verhalten, insbesondere als Führungskraft, Einfluss auf die Zufriedenheit unserer Mitarbeiter und Mitmenschen nehmen. Resilienz ist nicht die Lösung für objektiv stark belastende Arbeitsbedingungen, wie zum Beispiel mangelnde Informationen, wenig Entscheidungsspielräume, nicht nachvollziehbare Entscheidungen. Deshalb sollten sich alle Beteiligten fragen: Was ist mein Anteil an der Situation? Was kann ich für eine Verbesserung tun, sowohl als Mitarbeiter als auch als Führungskraft. Und wo ist für uns die Grenze der Resilienz? Was können wir in den Prozessen und in der Kommunikation ändern?

 

Wie sehen Sie das? Wie kann ich Sie unterstützen? Ich freue mich über Feedback.

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Mein Selbstbild als Unternehmerin - ein Interview

Vor kurzem erreichte mich eine Anfrage zu einem Interview von Heide Liebmann. Heide Liebmann und ich "kennen" uns schon seit einiger Zeit über die sozialen Netzwerke. Anfang 2015 beauftragte ich sie dann als Positionierungscoach und sie hat mir sehr bei meiner Kernfrage geholfen "Wofür bin ich eigentlich Expertin". Heide schreibt ebenfalls Bücher. Als Ergänzung zu ihrem letzten Buch "Die Magie der unternehmerischen Persönlichkeit" interviewt sie jede Woche für ihren Blog Unternehmerpersönlichkeiten - letzte Woche war ich dran. Spannende Fragen zur Selbstreflexion und ein paar sehr persönliche Antworten. Hier geht es zum Interview. 

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Vortrag auf dem WoMenPower-Kongress am 29. April 2016

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Selbstführung heute = Selbstführung in Zeiten der Digitalisierung

Na, - heute schon was geschafft? Oder fühlen Sie sich wie viele andere im Hamsterrad oder haben das Gefühl, den Dingen immer hinterher zu hängen, als ob Sie eine nach unten fahrende Rolltreppe hochlaufen wollen? Obwohl wir durch digitale Kommunikation immer mehr Möglichkeiten haben und an sich Zeit sparen sollten, ist die Gefahr groß, dass wir unproduktiver werden. 

 

Doch es gibt gute Nachrichten: 

1. Sie sind nicht alleine. Durchschnittlich erlebt ein Büro-Angestellter alle drei Minuten eine Störung - durch das Telefon, E-Mail, sonstige interne Messenger-Dienste oder interne Gedankenblitze, die uns von unserer Aufgabe ablenken. Bis wir dann wieder bei unserer eigentlichen Aufgabe landen, machen wir noch weitere Dinge auf dem Weg und kommen erst nach 23 Minuten wieder zur eigentlichen Tätigkeit zurück. Bedeutet: Im Durchschnitt haben wir bis zum Mittagessen weniger als 30 Minuten produktiv gearbeitet. 

2. Sie können etwas tun: Verpassen Sie sich selbst "Scheuklappen": Wenn möglich (sprich sozial und unternehmerisch verträglich) schalten Sie Ihre E-Mail und Messenger-Programme aus. Gehen Sie zum konzentrierten Arbeiten weg von Ihrem Schreibtisch in einen Besprechungsraum oder sogar in ein Café. Machen Sie in einem Einzelbüro Ihre Tür zu oder stellen Sie ein Stop-Schild auf Ihren Schreibtisch als Zeichen, dass Sie nicht gestört werden möchten.

3. Besprechen Sie Ihre Kommunikations- und E-Mail-Kultur im Team und treffen Sie Vereinbarungen, damit Sie alle produktiver arbeiten und zufriedener sind. 

 

Die untenstehende Grafik fasst die heutigen Arbeitsbedingungen gut zusammen und gibt ein paar einfache Empfehlungen: 

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Video und Interview zur 12Min Night 

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Nachlese 12min Vortrag zu Digitalisierung. Sind wir »Neu-Gierig«?

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"Strukturieren. Streicheln. Standhaft sein." Vortrag in Hannover auf der 12min Night

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Beziehungspflege im digitalen Business - oder: Auswirkungen der Digitalisierung auf die Führungskultur

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Neues Jahr - neuer Vertrag 

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Ein Erfolgs-Adventskalender 

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Warum ein Hamster klüger ist als wir und wie wir unser Kopfkino nutzen können    

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Selbstführung trifft Arbeit 4.0 - mein erster Podcast

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Und - gut erholt? Oder von der Kunst Urlaub zu machen.

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Das zügellose Selbst braucht Zuckerbrot und keine Peitsche   

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Die Geschichte hinter dem Buch 

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